Die Sammlung von Presseartikeln, Links und Dateien zum XXS11 (17.09.2011).
Stimmen zum XXS11
Radio 91,2 vom 16.09.2011
"Das Festival hat sich in den letzten Jahren gemausert und ist zu einem großen Event geworden. Leider sind damit auch die etwas interessanteren Filme gewichen und das Film-Portfolio hat sich dem Mainstream angenähert. Dennoch bleibt es eine meist sehr gelungene Veranstaltung – nicht nur für Kurzfilmfreunde."
Quelle: qype.com
Die Sieger stehen fest
Am Abend des 17. Septembers 2011 fand zum 11. Mal das XXS Kurzfilmfestival im Schauspielhaus Dortmund statt.
Aus 200 Einsendungen aus Deutschland und dem ganzen deutschsprachigen Raum wurden dem filmbegeisterten Publikum insgesamt 11 Kurzfilme vorgeführt. Eine prominente Jury, bestehend aus Markus Knüfken, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Katy Karrenbauer, Kay Voges und Jörg Buttgereit hatten dann die schwierige Aufgabe die Gewinner des Abends auszuwählen und die "kleinen Filmpreise" in Gold, Silber und Bronze zu vergeben.
Den ersten Platz und somit Gewinner des "kleinen Filmpreises" in Gold erhielt der Kurzfilm "Wie ein Fremder" von Lena Liberta von der Hamburg Media School. Den "kleinen Filmpreis" in Silber konnte der Regisseur Conrad Tambour für seinen Animationsfilm "Der Besuch" mit nach Hause nehmen und der "kleine Filmpreis" in Bronze ging an Anne Zhora Berrached für ihren Kurzfilm "Die wundersame Auferstehung der Elle Hansemüller". Des Weiteren hatte auch das Publikum die Möglichkeit ihren Gewinner des Abends zu küren. Den traditionellen "Publikumspreis" bekam der Kurzfilm "Souterrain" unter der Regie von Erwin Häcker. Als fünfter und letzter Preis wurde der "XXS Filmpreis für Menschenrechte" mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro verliehen, welcher von Amnesty International an den Kurzfilm "Raju" von Max Zähle übergeben wurde.
Die Preisverleihung der Filme bildete das offizielle Ende der Veranstaltung und leitete zudem die Aftershowparty ein, welche anschließend im Institut des Schauspielhauses Dortmund stattfand.
Quelle: dortmund.de
Menschenrechtsfilm gewinnt das 11. Dortmunder Kurzfilmfestival
18. September 2011
By Michael Lemken
Beim 11. Dortmunder Kurzfilmfestival XXS11 am 17.09. im Schauspielhaus war sich die prominente Jury sicher: Der 1. Preis ging an „Der Fremde in mir“ von Lena Liberta. Der Animationsfilm „Der Besuch“ holte sich Platz 2 und das Familiendrama „Die wundersame Auferstehung der Elle Hansemüller“ nahm den Preis für den Drittplatzierten in Empfang. Zur Überraschung der Jury wurde der Thriller „Souterrain“ zum Publikumsfilm gekürt.
Kino im Schauspielhaus. Sicher nicht nur für den Hausherrn und Jurymitglied Kay Voges eine neue Erfahrung, dennoch ging alles reibungslos über die Bühne. In der Jury saßen neben Kay Voges, Katy Karrenbauer, Jörg Buttgereit, Markus Knüfken und Wilson Gonzales Ochensenknecht. Mal mehr mal weniger flüssig, doch mit einer gewissen Leichtigkeit moderierten Lukas Klumpe und David Flaßkamp den Abend. Nachdem Oberbürgermeister Ullrich Sierau mit einer launigen Rede den Startschuss gegeben hatte, folgten die zehn Filme.
Wer befürchtet hatte, mit amateurhaft heruntergekurbelten Produktionen oder allzu künstlerischen Experimentalfilmen konfrontiert zu werden, konnte sich entspannt zurücklehnen: Alle Filme waren auf einem qualitativ hohen Standard und dank der Themenbandbreite kam in den Zuschauerlängen kaum Langeweile auf. Viele Filme waren – soweit der Verfasser dieser Zeilen sich erinnern kann – Abschlussarbeiten von Filmhochschulen. Eigentlich sollte die Zukunft des deutschen Films mit diesen Regisseurinnen und Regisseuren gesichert sein.
Einen Sonderpreis gab es zum 50. Jubiläum von Amnesty International, der XXS Filmpreis für Menschenrechte). Gewonnen hat Film „Raju“, der sich mit der Thematik von Adoptionen von Kindern aus Dritte Weltländern befasst. Besonders hervorgeben wurde bei der Laudatio, dass der Film das klassischen Schwarz-Weiß-Schema bedient, sondern die Problematik vielschichtig erzählt.
Auch der Siegerfilm der Jury „Der Fremde in mir“ ist ein „Menschenrechtsfilm“. Hier geht es um die Sorgen und Nöte von Menschen, die ohne Papiere in Deutschland nur geduldet sind und jederzeit ihre Abschiebung befürchten müssen. Auch in diesem Film wird die grobe Moralkeule nicht gezückt. Dass Animationsfilme aus Deutschland mit österreichischem „Slang“ in Dortmund aufs Treppchen kommen können, zeigte „Der Besuch“. Respekt für Conrad Tambour für den Mut, die Themen Alter und Demenz in animierter Form anzuschneiden. Auf der Beerdigung ihrer bewunderten Schwester eskaliert die Beziehung zwischen der dominanten Mutter und der von ihr verachteten Tochter. Der Film „Die wundersame Auferstehung der Elle Hansemüller“ von Anne Zohra Barrached zeigt, welche Folgen seelische Grausamkeit und religiöse Bigotterie haben können.
Der Film „Souterrain“ von Erwin Häcker würde sicherlich auch der Dortmunder Krimiautorinnengruppe „Bloody Marys“ gefallen. Hitchcock-artige Spannung, Reminiszenzen an den film noire und überraschende Wendungen: Alles was ein guter Thriller braucht. Klein Wunder, dass er den Publikumspreis bekam.
Quelle: innenstadt-ostblog.de
XXS Dortmunder Kurzfilmfestival: 17.9.2011 Schauspielhaus, Dortmund
„In der Kürze liegt die Würze“ – das gilt auch und gerade für das Medium Kurzfilm. Das Prädikat „kurz“ steht dabei freilich nicht für den Mangel an etwas, sondern u. a. für Prägnanz und Intensität. So auch die Philosophie des XXS Dortmunder Kurzfilmfestivals im Schauspielhaus, das jungen, aufstrebenden und ambitionierten Filmemachern die passende Plattform für deren Kurzfilmprojekte bietet: nämlich alle künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten des Genres auszuschöpfen und sie vor großem Publikum zu präsentieren. Neben den Newcomern der Filmszene stellen übrigens auch angehende Kulturmanager mit der Organisation des jährlich stattfindenden Festivals ihr Können unter Beweis.
Doch zurück zu den „Kurzen“: Bewertet werden die vielfältigen Beiträge von gestandenen Jurymitgliedern wie Schauspieler Markus Knüfken oder Regisseur Kay Voges. Zu gewinnen gibt des die „kleinen Filmpreise“ in Bronze, Silber und Gold (jeweils mit bis zu 1 000 Euro dotiert) sowie einen Publikumspreis und credibility-Punkte bei der gemeinsamen Aftershow-Party. miffy
Quelle: coolibri.de







